Entlohnung der behinderten Beschäftigten

Im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich erhalten die Maßnahmeteilnehmer ein Ausbildungs- bzw. Übergangsgeld vom jeweiligen Rehabilitationsträger der beruflichen Eingliederungsmaßnahme.

Nach dem Bestimmungen des SGB IX bezahlt die Werkstatt den im Arbeitsbereich beschäftigten Mitarbeitern aus ihrem Arbeitsergebnis ein „dem Leistungsvermögen angemessenes Entgelt“ (siehe § 138 SGB IX). Das Arbeitsentgelt besteht aus einem gesetzlich vorgeschriebenen Grundbetrag in Höhe des Ausbildungsgeldes, das die Agentur für Arbeit im 2. Jahr des Berufsbildungsbereiches bezahlt (derzeit 80,-€ monatlich) sowie einem individuellen Steigerungsbetrag. Für den Steigerungsbetrag ist nach § 138 SGB IX vor allem die individuelle Arbeitsleistung unter Berücksichtigung des Arbeitsergebnisses der Werkstatt maßgebend.

Darüber hinaus zahlt die Werkstatt an die im Arbeitsbereich beschäftigten Mitarbeiter ein Arbeitsförderungsgeld nach den Bestimmungen des § 43 SGB IX.